Montag, 20. August 2012

immer noch

Texas. Ich habe dich vermisst.
Zuhause ist, wenn man nach drei Jahren an einen Ort zurueck kommt, und glaubt, die Welt stand still. Alles ist wie immer. Alles ist so vertraut. Alles ist so normal.
Die Maenner schiessen mit ihren Gewaehren im Garten rum, die Maedchen kommen Sonntags mit Kleidern in die Kirche. Die Autos sind immer noch viel zu gross. Das Mexikanische Essen ist Weltklasse geblieben. Dr. Pepper laechelt einem treu im Kuehlschrank entgegen.
Und erst die Menschen, die man nach drei Jahren wieder in den Armen haelt und so lieb hat. Und sie sich des Lebens freuen, wenn man immer noch rot wird, weil irgendetwas einen total aus der Fassung bringt. Drei Jahre- viel zu lange, um nicht nach Hause gekommen zu sein.


Mittwoch, 15. August 2012

bidde?!

Josefinchen hält ne Wasserflasche.

Däniel mit den schönen Haaren: Kannst du mir mal bitte das Wasser reichen?
Josefinchen: Ähm... nein.
Däniel mit den schönen Haaren: Und warum bitte nicht?
Josefinchen: Weil das mein Spruch ist. Den hast du mir geklaut.
Däniel mit den schönen Haaren: pffffffffft!

Freitag, 10. August 2012

was ich will

Karussels und Plätzchen. Und Träume.
Lass uns doch einfach ein riesiges weißes Haus kaufen, ja?
Mit hohen Wänden. Und Fenstern, die bis in den Himmel reichen. Mit Böden, aus wunderschönen alten Dielen, auf denen man mit seinen Socken rutschen kann. Und jeder hat ein Arbeitszimmer. Die Türen sind den ganzen Tag geöffnet. Man arbeitet und lebt. Und liebt. Und lacht. Kann sich in der Hängematte ausruhen. Bücher lesen. Und in der Küche Plätzchen backen, auch mitten in der Nacht. Der Duft von Kaffee durchströmt das ganze Haus. An den Wänden hängen Bilder. Irgendwo klimpert einer auf der Gitarre und das Glockenspiel. Ein Flügel steht im Flur. Seifenblasen fliegen durchs ganze Haus. Ein Zimmer ist voller Luftballons und bunten Bällen, in denen man Baden kann.
Unten im Keller läuft Abends die beste Elektromusik, während andere Menschen draußen im Garten im Baumhaus ein Weinchen trinken und den Himmel betrachten. Und das Farbspiel des Karussels. 
So will ich sein.
Jung, wild, unbezwingbar.

Donnerstag, 9. August 2012

freaks, himmelsstürmer und bruchpiloten

Gefunden, irgendwo auf dem Zeltplatz.
Leuchtende Palmen auf irgendwelchen Dächern. Menschliche Staubraupen, die Kubb spielen. Eigenständige Zelte. Wunderschöne Musik, die einen verzaubert, obwohl man gar nichts sieht. Rote Gummistiefel mit kurzen Jeanshosen. Nutella Waffeln mit Megaphon bestellen. Bierbänke und Gespräche über die unendliche Schönheit des Lebens. Pinke Boccia Kugeln. Im Garten mit Lampions zur Elektromusik abzappeln. Herzen verbinden. Auf dem Flachdach den Sonnenaufgang beobachten. Auf ein Pisoar durchs Fenster klettern. Zigarette? Freunde, die einem auf der Rückfahrt das Kissen zurechtrücken.
Und der beste Satz des geheimnisvollen Schönen in seinem grauen Kaputzenpulli, nachdem ich ihm eine Weisheit zum besten gegeben habe:
"Heute wegen gestern geschlossen."

Montag, 6. August 2012

häh?

 "Simplicity is the ultimate sophistication."
Sagen Wozniak und Jobs. 

Aber gilt das nur für Äpfel oder auch für Menschen?